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    Portierung anstelle Kündigung

    Portierung anstelle Kündigung

    Mit der Schaffung des Vorsorgeproduktes „Riester“ wurde meines Wissens nach erstmalig dem Vertriebs- Treiben „Linke Tasche- Rechte Tasche, hin und her macht Kasse leer“ zumindest teilweise ein Ende gesetzt.

    D.h.: … wenn der Kunde aufpasst...

    Also, ausschließlich bei Riester- Verträgen gilt:

    Neben

    • Beitragsfreistellung und
    • Kündigung (schlechtester Tipp)
    • kann auch portiert werden.

    Um nachvollziehen zu können, was das bedeutet, müssen wir etwas tiefer schürfen: Hatte eine alte Lebensversicherung mal z.B. 10.000€ Guthaben als Rückkaufswert, weckte das für die Vermittlerschaft Begehrlichkeiten, denn die sofortige Provision aus einer Kündigung mit Neuanlage betrug dann schon mal 5%, also 500€. Dazu noch ein kleiner Neuvertrag und die Freude war schon größer...

    Beim Kunden heißt das jedoch, dass er bei Abschluss des Vertrages 1 schon einmal mindestens 500€ Abschlussprovision gezahlt hat und nun erneut dazu herangezogen wird. Ob die neue Anlage hält, was versprochen wird?

    Werden nun Riester-Verträge ausgetauscht, kann von Gesellschaft zu Gesellschaft das angesparte Guthaben (ohne Provisionspflicht wie oben) mitgegeben/ übertragen werden. Hat sich also jemand einen zu teuren Anbieter ausgesucht etc., kann er wechseln – bestimmte Voraussetzungen berücksichtigt:

    • Mindestvertragslaufzeit beim neuen Anbieter
    • Kosten der Übertragung (bis zu 90€ habe ich schon gesehen!) seitens der alten Gesellschaft
    • u.a.

    Ob das Sinn macht, sollte im Einzelfall qualifiziert geprüft werden.

    Kündigungen sind zulagenschädlich- Förderung muss zurück gezahlt werden.

    Beitragsfreistellungen kosten weiterhin Gebühren - ohne Ertragschancen.

    Portierungen enthaften die alte Gesellschaft.

    Enthaftung

    Zahlt ein Kunde jährlich 1000€ in den Vertrag sind nach 5 Jahren folglich 5000€ an Beitrag eingezahlt und (nach Alterszertifizierungsgesetz) zum Ablauf garantiert.

    a) es sind nur 4000€ Rückkaufswert vorhanden. Die Gesellschaft wird aus der Pflicht genommen, notfalls aufzufüllen (auch bei Kündigung)

    b) Einzahlungen sind im Anlagevolumen und

    c) Es ist mehr da, als eingezahlt wurde.

    b/c) – Hier macht Portierung Sinn, wenn der neue Vertrag das rechtfertigt.

    Bitte rufen Sie mich an, um Ihre Fragen zu klären oder nutzen Sie das Kontaktformular.

    Förderung

    Welche Formen der Förderung gibt es?

    Bereits 2007 hatten Sie die Möglichkeit, unter ca. 4000 von der staatlichen Finanzmarkt-Aufsicht „BaFin“ genehmigten (zertifizierten) Verträgen auszuwählen. Und, es kommen ständig neue Varianten dazu.

    Die ersten Vertragsarten wurden andererseits auch schon wieder vom Markt genommen - aus unterschiedlichsten Gründen: zum Teil wurden die Umsatzerwartungen nicht erfüllt und zu wenige Verträge bedingen überproportional hohe Kosten, teilweise kann das Problem maßgeblich gewesen sein, dass die gegebenen Versprechen hinsichtlich der Ablaufleistungen (Garantien) sich bereits am Anfang als Verlustgeschäft erwiesen haben.

    Das Riester-Geschäft begann 2001 sehr zurückhaltend mit vielen kleinen Verträgen und war zunächst vertriebs- und Kunden-unfreundlich. Erst nach einigen 

    Nachbesserungen der Gesetzgeber-Seite fanden die Produkte bei Käufern und Verkäufern eine höhere Akzeptanz.

    In Folge dessen jedoch begann denn auch sogleich der Verdrängungs-Wettbewerb. Schätzungsweise 15% aller Riesterverträge wurden schon mindestens einmal „umgedeckt“! Unter Kostengesichtspunkten also kein gutes Geschäft für den Kunden.

    Daraus leitet sich die Wichtigkeit ab, möglichst beim ersten Mal den richtigen Anbieter für sich zu finden.

    Ein schwacher Trost ist da die Portierbarkeit der Guthaben:

    Die angesammelten Werte können notwendigenfalls zum neuen Anbieter übertragen werden. Dies enthaftet jedoch den vorherigen Anbieter hinsichtlich der Beitragsgarantie und bietet sich nicht generell an. Nur dann, wenn der Rückkaufswert über den Zahlungen liegt, sollte portiert werden.

    Fürs Wohnriestern zu einem späteren Zeitpunkt kann es jedoch Sinn machen, zunächst langfristig & kräftig anzusparen, um später mit dem Guthaben zu einer Bausparkasse zu wechseln. Oder evtl. auch die Inanspruchnahme des Guthabens- wenn sich diese schädliche Verwendung rechnet.

    Ein Schaden wäre es, wenn ein solcher Vertrag vorzeitig gekündigt werden müsste, denn dann sind auch noch die staatlichen Zulagen vom Anbieter aus dem Vertrag zu entnehmen und an die Zulagenstelle zurück zu rechnen.

    Die individuellen Zielstellungen, die mit einem solchen Vertrag verknüpft werden, gewinnen besondere Bedeutung. Ein Lebensfinanzplan oder die Erstellung einer umfassenden Ruhestandsplanung sind dringend zu empfehlen.

    Rufen Sie mich direkt an, um Ihre Fragen zu klären: Telefon 0172-3409000

    Optimal sind Anlagen mit geringsten Kosten

    Welche Kosten sind angemessen?

    (Spar- und Anlageformen, fondsgebundene Lebensversicherungen, Fonds)

    Die Transparenz (der Kosten) der Lebensversicherung war selbst auf EU- Ebene schon Diskussionsgegenstand.

    Seit der Verdrängung dieses Standardproduktes für die Deutschen aber mit über 200 Millionen Verträgen im Bestand (!) mussten neue Lösungen her.

    Wer nun meinte, es könne sich bessern, ging fehl. Anders gesagt: Er musste die Nadel im Heuhaufen suchen.

    Die Riester- Anbieter haben wohl in Kenntnis dessen, dass Prozent-Rechnung nicht die größte Stärke der Deutschen ist und auf Grund ihrer Auflagen alle Kostenarten auszuweisen, über 40 neue Kostenarten erfunden, die ich hier gar nicht nennen möchte.

    Aber auch 0,005% Kosten in Addition mit den andern 39 mal 0,01% usw. fressen Rendite - also an Ihrem Ergebnis, an Ihrer Rente.

    Mir geht in diesem Zusammenhang folgendes Bild nicht aus dem Kopf:

    Ein Bauer stellt sich regelmäßig einen Sack Korn ins Lager, damit er den nächsten Winter überlebt.

    Natürlich entdeckt das irgendwann mal eine Maus und wenn genug da ist, bringt sie vielleicht auch ihre Verwandtschaft mit.

    Wenn alles fett gefressen sind, sehen das die Nachbarn und gucken mal, wohin die immer gehen.

    Der Schlag ins Kontor fällt dem Bauern vielleicht nicht gleich auf und seine Katze ist ja auch noch da. Aber nach 20 Mäusen legt die sich eben manchmal schlafen...

    Irgendwann kommen dann die Ratten und werden immer mehr und immer fetter und dann bekommt der Bauer mit, dass er mehr Aufwendungen für seine Lagerung hatte, als für ihn selbst übrig blieb.

    Nun wollen wir mal nicht übertreiben und den Rest auch noch schimmeln (inflationieren) lassen!

    Um die eigentliche Frage noch zu beantworten:

    Am besten ist natürlich der geringste Schwund – ich meine natürlich die niedrigsten Kosten.

    Vorsicht bei älteren Verträgen

    Macht ein 1997 abgeschlossener „Altvertrag“ auch heute noch Sinn?

    Wer soll das entscheiden?

    Der Charme älterer Verträge besteht zweifelsfrei in den seinerzeit garantierten (was nun eher unüblich wird) höheren Zinsen.

    Was aber keiner gesagt hat: Zinsen auf was? Die Einzahlungen – natürlich nicht!

    … auf die angelegte Summe nach Kosten.

    Also bitte Beitrag aufaddieren:

    • 1997-2017 = 20 Jahre mal
    • 100€*12= 1200€/ Jahresbeitrag
    • eingezahlt / Summe  24.000€

    Wie viel ist davon (noch) oder (schon wieder) da?

    aktueller Rückkaufswert 2017:          

    • 20.000€                (lausig)
    • 26.000€                (na, immerhin)     
    • 30.000€                (sieht gut aus)          

    Wird so schlecht gearbeitet, dass nach Kosten und Erträgen nach 20 Jahren die Einzahlungen noch nicht wieder zu sehen sind, stellt sich die Frage nach der

    Zukunftsfähigkeit

    des Vertrages. Denn: Die anderen (besseren) warten nicht, bis der Kranke gesund wird und sich erholt hat.

    Was soll ich nun tun? Wie sieht die Zukunftsfähigkeit des „Altvertrages“ aus?

    Besonders hier braucht es eine seriöse Lösung.

    Wenn Vermittler Verträge „umwandeln“, werden schnell neue Provisionen fällig und das ist nicht so gut für IHREN Geldbeutel.

    Die Frage ist zudem komplexer als man auf den ersten Blick meinen möchte:

    1. Im Vertrag können gewollte und überlegte Leistungen vereinbart sein: Hinterbliebenen - Versorgung, Leistungen bei Unfall/ Berufsunfähigkeit usw. Bei Kündigung erlöschen diese ersatzlos, wenn die nicht neu abgeschlossen werden – unter Berücksichtigung des aktuellen Gesundheitszustandes (eine weitere Klippe), was neue Kosten zum gehobenen Eintrittsalter verursachen würde.
    2. Ist der Vertrag nach Alt- Recht abgeschlossen und läuft schon mehr als 12 Jahre? Dann sind die Auszahlungen steuerfrei – ansonsten gibt es Abzug.
    3. Welche konkreten Vorteile bietet ein Neu- Vertrag?
    4. Beim Finanzamt gibt es den Begriff der Günstiger- Prüfung. So werden die Alt/Neu- Fälle verglichen und der günstigere Fall für den Steuerzahler veranlagt. Eine solche Software wäre für den Verbraucher auch sinnvoll, um die individuellen Auswirkungen auf seine spezielle Situation zu prüfen.
    5. Soll der Alt- Vertrag evtl. beitragsfrei gestellt werden oder ist eine Kündigung besser?
    6. Kommt ggfs. eine Rückabwicklung via Anwalt in Frage?

    Die beste Empfehlung, die ich hier geben kann ist: Ein verantwortungsbewusster und geeigneter Berater (Ruhestandsplaner) mit der notwendigen Software-Unterstützung.

    Nicht geeignet sind provisionsorientierte Vertriebe, welche bestrebt sind, zu drehen, was nur eben geht und für die Rückkaufswerte aus dem Vorvertrag haben die auch schon einen Plan (neue Provision).

    Gold- und Diamanten-Vertriebe machen hier besonders von sich Reden; einige haben schon Versicherungsleute im Schlepp, die dann die Nacharbeiten erledigen

    mehr

    Der Riester Irrtum

    Riester - ist etwas für sozial Benachteiligte - ein häufiger Irrtum:

    Diese Form der Förderung stellt kein Geschenk dar, noch ist sie allein für sozial Schwache gedacht.

    Beim Riestern handelt es sich um eine politisch initiierte Gegenfinanzierung zur Aufrechterhaltung der Renten - Zusagen des Grundgesetzes.

    Zweck: Das Rentenniveau kann bei Inanspruchnahme im Mittel gehalten werden.

    Anders gesagt: Wer nicht „riestert“, setzt sich bewusst der kalkulatorisch vorhersehbaren Altersarmut aus.

    Höhere Einkommen sind von den Kürzungen mehr betroffen, wenn auch nicht in %, aber in der Kasse wirkt sich das aus.

    Wer viel auf der hohen Kante hat, kann ebenso als Melkkuh der Nation herangezogen werden:

    • erst gibt es kaum mehr Zinsen dann greifen (gezielt) geänderte Haltefristen bei der Spekulationssteuer und ähnliche Restriktionen

    Es wird also auch immer wichtiger, Entscheidungen über größere Vermögenswerte mit einem steuerlichen Berater zu erwägen.

    Vorsicht bei Komplett- Auflösungen zum Renteneintritt:

    kein Mensch benötigt sein angespartes „Lebenswerk“ an einem Tag. Eine Verteilung über mehrere Jahre kann da schon Entlastung bringen.

    Fazit:

    Besserverdiener haben die gleiche Motivation wie eher Benachteiligte, die sich MIT SICHERHEIT ERGEBENDEN RENTENLÜCKEN zu schließen und noch dazu die notwendigen Mittel um sogar attraktive Steuererstattungen zu generieren.

    Daher kommen die Auswirkungen meiner Musterrechnungen, wenn eine Zahlung z.B. 1200 €/Jahr beträgt, aber nur 647.- € an eigenem Beitragsaufwand zu leisten sind (Single). Richtig, in den Vertrag fließen effektiv 1200€, Jahr für Jahr.

    Aber das kostet es bei weitem nicht.

    Wenn ein Auto für 12.000€ beim Händler steht und Sie könnten es für 6.470€ haben - so ist das Verhältnis über 10 Jahre.

    Wer 30,40 Jahre Zeit hat, kann das mehrfach tun und die Erträge (Zinseszinseffekt) wachsen noch zu seinen Gunsten mit.

    Riester- das kostet wieder extra!

    Man kann das Geld nur einmal ausgeben...

    Richtig. Wahrscheinlich steckt es derzeit in weniger zielführenden Verträgen oder liegt auf dem Sparbuch- ohne Zinsen. Ihr Berater sollte Ihnen verantwortungsvoll die in Frage kommenden Möglichkeiten aufzeigen, Ihre privaten Zahlungsströme künftig sinnvoll umzuleiten. Auch die Gesetze zu Steueränderungen rechtfertigen zumindest einen Vergleich: Welche Anwendung führt für Sie am schnellsten/ und / oder am günstigsten zu Ihrem Ziel?

    Nach meiner persönlichen Meinung kann es nicht schaden, die Bestandsverträge alle 5 bis 10 Jahre kritisch prüfen zu lassen – unter Berücksichtigung der jeweils veränderten (gesetzlichen) Rahmenbedingungen und zu Ihrem Vorteil.

    Nehmen Sie mögliche Verbesserungen in Anspruch und „schichten“ Sie notwendigenfalls um.

    „Schichten“ steht hier gleichlautend auch für das aktuell gültige 3 – Schichten – Modell :

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      Rente mit 63

      Mit dem richtigen Konzept ist es auch für Sie möglich, sorgenfrei in Rente zu gehen.

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